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Die liegende Acht – Lemniskate

geschrieben am: 17.07.2026
Kategorie(n): Heilige Geometrie

Lemniskate - Die liegende Acht

Alles im Universum strebt nach Harmonie und Ausgleich. Selbst wenn etwas aus der Balance geraten ist, wirkt ein geistiges Gesetz – das 5. hermetische Prinzip des Rhythmus – und führt wieder zurück in einen Zustand des Gleichgewichts. Im Handbuch der Hermetik findest du dieses Prinzip noch ausführlicher beschrieben.

Hier auf der Erde leben wir in der sogenannten Dualität. Wir erfahren Gegensätze wie hell und dunkel, oben und unten, heiß und kalt, Licht und Schatten.

Diese Polaritäten sind ein natürlicher Bestandteil unserer Erfahrung. Das hermetische Prinzip der Polarität lehrt uns, dass Gegensätze nicht voneinander getrennt sind, sondern immer miteinander verbunden bleiben. Alles befindet sich auf einem Spektrum und kann wieder in einen harmonischen Zustand gebracht werden. Auch dieses Prinzip wird im Handbuch zum Audiokurs „Die 7 hermetischen Prinzipien“  näher beschrieben.

Die liegende Acht – die Lemniskate – ist ein kraftvolles Symbol der heiligen Geometrie. Sie steht für die Unendlichkeit, den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen sowie für den Ausgleich der Polaritäten.

Ihre Form zeigt zwei miteinander verbundene Kreise. Sie erinnert uns daran, dass alles miteinander verbunden ist und dass Energie immer in Bewegung bleibt.

Die Lemniskate hält die Balance und unterstützt dabei, diese wiederherzustellen, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Durch das stetige Fließen der Energie entlang ihrer Linie symbolisiert sie den natürlichen Ausgleich. Sie verbindet, harmonisiert und bringt wieder Ordnung in Bereiche, die aus ihrer ursprünglichen Harmonie gefallen sind.

Die Anwendungsmöglichkeiten der liegenden Acht sind vielfältig.

Du kannst sie in den unterschiedlichsten Lebenssituationen einsetzen – beispielsweise wenn ein Lebensbereich aus der Balance geraten ist, in Beziehungen, bei inneren Prozessen oder überall dort, wo du dir mehr Harmonie und Ausgleich wünschst.

Gerade für hochsensible Menschen kann die Arbeit mit der liegenden Acht sehr wertvoll sein. Viele Menschen, die feinfühlig wahrnehmen, kennen das Gefühl, Energien anderer Menschen sehr stark aufzunehmen.

Wenn ein Zusammentreffen mit einem anderen Menschen bevorsteht – egal ob persönlich oder telefonisch – kannst du dir vorstellen, dass du in einem Kreis der liegenden Acht stehst und die andere Person im gegenüberliegenden Kreis.

Diese Vorstellung kann dir helfen, deine eigenen Grenzen zu wahren und gleichzeitig die Grenzen des anderen zu achten.

Die Verbindung bleibt bestehen, aber jeder bleibt in seinem eigenen Energiefeld.

Gerade wenn du – wie ich – mit Menschen medial arbeitest, ist das Bewusstsein für energetische Grenzen besonders wichtig. So kannst du verhindern, dass Energien unbewusst vermischt werden und jeder in seiner eigenen Mitte bleiben kann.

Du kannst die liegende Acht in vielen anderen Lebensbereichen einsetzen, wenn etwas in Ausgleich gebracht oder harmonisiert werden möchte.

Hier ein paar Beispiele:

  • deine Seelenanteile bzw. -aspekte, wie Freude, Freiheit, Macht, Mut etc.
  • die Aspekte, die dein Selbst tragen, wie Selbstliebe, Selbstfürsorge, Selbstachtung …
  • deine Lebensbereiche, wie Beruf, Partnerschaft, Familie …
  • deine Wohnräume
  • um dich auf natürliche Weise abzugrenzen
  • um Energiefelder zu harmonisieren
  • um Pole auszugleichen
  • um einem anderen Menschen oder sich selbst zu vergeben
  • um deine innere Balance wieder herzustellen
  • u.v.m.

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Du kannst dabei nichts falsch machen. Vertraue auf deine eigene Intuition und darauf, was sich für dich stimmig anfühlt.

Übung mit der liegenden Acht

Viusualisierungsübung mit der liegenden Acht

Nun möchte ich dir zeigen, wie du mit deiner Vorstellungskraft arbeiten und die liegende Acht ganz bewusst für dich nutzen kannst.

Schließe dafür deine Augen und komme zunächst ganz bei dir an. Atme ein paar Mal tief und ruhig ein und aus. Lass deinen Körper entspannter werden und nimm wahr, wie du mit jedem Atemzug mehr zur Ruhe kommst.

Stelle dir nun die liegende Acht vor deinem inneren Auge vor.

Vielleicht erscheint sie zunächst als goldenes, leuchtendes Symbol vor dir. Vielleicht siehst du sie ganz klar, vielleicht nur schemenhaft. Und vielleicht nimmst du sie auch eher auf eine andere Weise wahr. Es gibt dabei kein Richtig oder Falsch.

Lasse die liegende Acht nun in deiner Vorstellung langsam wachsen. Beobachte, wie sie größer wird und immer deutlicher vor deinem inneren Auge erscheint.

Spiele ein wenig mit deiner Vorstellungskraft:

  • Wie sieht deine liegende Acht aus?
  • Welche Größe hat sie?
  • Welche Farbe möchte sie annehmen?

Vielleicht möchtest du sie golden leuchten lassen. Vielleicht erscheint sie in einer ganz anderen Farbe oder beginnt sogar, ihre Farbe zu verändern. Vielleicht wird ihre Form weiter und größer oder sie zieht sich wieder zusammen.

Du kannst mit ihr spielen und einfach beobachten, was geschieht. Du musst nichts erzwingen und auch nichts bewusst verändern. Erlaube deiner Vorstellungskraft, frei zu fließen, und vertraue darauf, was sich dir zeigt.

Wenn du bereit bist, suche dir nun eine Person aus, mit der du momentan nicht ganz in Harmonie bist. Vielleicht gibt es zwischen euch Spannungen, unausgesprochene Gefühle oder etwas, das sich für dich noch nicht stimmig anfühlt.

Falls es keinen Menschen in deinem Leben gibt, bei dem dies der Fall ist, wähle einfach jemanden aus, den du gerne hast. Auch eine harmonische Verbindung kann durch diese Übung bewusst wahrgenommen und ausgeglichen werden.

Stelle dich nun gedanklich in den inneren Kreis der einen Seite deiner liegenden Acht.

Spüre, dass du dort ganz bei dir bist.

Die andere Person befindet sich im gegenüberliegenden Kreis der liegenden Acht. Auch sie darf dort einfach sein, ohne dass du etwas von ihr erwartest oder verändern musst.

Und nun lasse die Energie entlang der Linie der liegenden Acht zu fließen beginnen.

Beobachte, wie sie sich von dir aus in Bewegung setzt, deinen Kreis umkreist und anschließend über die Mitte der Acht in den Kreis der anderen Person fließt.

Vielleicht kannst du wahrnehmen, wie die Energie die andere Person umkreist, bevor sie wieder zurück zu dir fließt.

Die Energie bewegt sich dabei ganz natürlich entlang der Linie der Acht. Sie fließt zu dir, von dir weg, zur anderen Person und wieder zurück. Ein stetiger Kreislauf, der beide Seiten miteinander verbindet und gleichzeitig jedem seinen eigenen Raum lässt.

Beobachte einfach, was geschieht.

  • Fließt die Energie schnell oder langsam?
  • Ist sie leicht oder schwer?
  • Ist sie warm, kühl, hell oder dunkel?
  • Welche Gefühle entstehen dabei?

Vielleicht verändert sich die Bewegung im Laufe der Zeit. Vielleicht wird der Energiefluss leichter oder ruhiger. Vielleicht lösen sich Spannungen oder es entsteht ein Gefühl von Weite und Frieden.

Du musst nichts erzwingen. Lass die liegende Acht für dich arbeiten und beobachte einfach, was sich verändern möchte.

Lasse die Energie so lange fließen, bis du ein warmes, ruhiges und wohliges Gefühl wahrnimmst und sich die Verbindung für dich ausgeglichen anfühlt.

Vielleicht bemerkst du, dass sich etwas in dir verändert hat. Vielleicht fühlt sich die Verbindung nun anders an als zu Beginn der Übung. Nimm einfach wahr, was jetzt da ist.

Vertraue darauf, dass dein Unterbewusstsein und deine Intuition genau wissen, was für dich in diesem Moment richtig ist.

Du musst nicht wissen, wie etwas geschehen darf. Deine Aufgabe ist lediglich, wahrzunehmen, zuzulassen und der Bewegung zu vertrauen.

 

Bildquelle: Übung mit der liegenden 8 – erstellt mit KI (ChatGPT)