
Heute möchte ich dir von einer ganz besonderen Geschichte erzählen, die mir an diesem Wochenende begegnet ist. Wenn du dich vor Spuk und Geistern fürchtest, dann kann ich dir mit meiner Sicht auf diese geheime Welt vielleicht ein Stück deiner Angst nehmen und dir einen anderen Blickwinkel geben.
Schon immer habe ich die Anwesenheit von Geistern wahrgenommen und ich sage dir, kein Mensch hatte mehr Angst vor dieser Welt als ich. Schon wenn ich im Fernsehen das Wort Geist hörte, lief ich so schnell es ging aus dem Raum, um nur nichts davon zu hören. Vielleicht hast du auch solche Angst, weil es sich um etwas handelt, was wir nicht mit den Augen sehen können, es aber trotzdem spüren.
Als ich 2005 aus meinem menschlichen Tiefschlaf erwachte und feststellte, dass alles, was ich schon immer spürte und wahrnahm, tatsächlich echt war, verlor ich meine Angst. Ich hatte es mir nie eingebildet, wenn ich in meinen Gedanken Gesichter von wildfremden Menschen sah, wenn ich spürte, dass jemand hinter mir stand oder mich beim Einschlafen wach machte oder ich Stimmen hörte. Das war alles echt und keine Einbildung. Niemand in meiner Familie glaubte mir zuvor. Ich wurde belächelt und als Spinner abgetan.
Und dann auf einmal war alles wahr und vor mir tat sich eine Welt auf, in die ich ganz tief eintauchen durfte. Von Anfang an standen Verstorbene bei mir Schlange. Sie wollten mit ihren Angehörigen sprechen und so arrangierte ich die Treffen und diente den Gegangenen als Vermittler zwischen ihrer und unserer Welt. Sie klärten offene Fragen und halfen so den Lebenden und auch ihren eigenen Frieden zu finden. Es war eine wirklich schöne Zeit, weil ich viel von ihnen lernen durfte. Dabei handelte es sich meistens um Verstorbene, die auf natürliche Weise starben und nicht selbst entschieden hatten, das Leben zu verlassen.
Aber auch mit denjenigen, die sich selbst das Leben nahmen, durfte ich unglaublich viele Geschichten erleben. Als ich merkte, dass ich ein Medium bin und mit denen reden kann, so wie ich es dir tue, beschloss ich, denen zu helfen, die hier in einer Art Zwischenwelt festhängen. Ich habe dabei fantastische Geschichten erlebt.
Einmal wurde ich in ein Spukschloss nach Halle gerufen. Es war ein wirklich zutiefst berührendes Erlebnis. Der Schlossherr hatte damals entschieden, die Geister dort als eine Art Attraktion zu verkaufen. Glaube mir, es waren sehr viele, die dort festhingen. Eine edel gekleidete weiße Dame aus einer vergangenen Zeit erzählte mir, was der Schlossherr mit ihnen machte. Er ließ sie nicht gehen, weil er damit Geld machen wollte. Damit überschritt er eindeutig eine moralische und ethische Grenze.
Kurzerhand führte ich alle ins Licht und das Schloss war totenstill. Der Besitzer begleitete mich völlig am Boden zerstört nach draußen. Er wollte nie wieder etwas mit mir zu tun haben. Das war echt ein schönes Gefühl.
Ich möchte dich mit meinem Artikel in eine andere Realität führen und dich nicht länger mit meinen Geschichten langweilen. Denn was ich dir zeigen möchte, ist wichtig, denn jeder Geist war einmal ein Mensch mit einem Körper. Er hatte ein Leben, Gedanken, Gefühle, er hat Dinge erlebt, wie du und ich. Er hatte einen Namen und auch eine Familie. Er hat nur keinen physischen Körper mehr.
Wenn Menschen ganz plötzlich bei einem Unglück, einem Mord oder einem Unfall ums Leben kommen, werden sie buchstäblich aus ihrem Leben gerissen. Das passiert so schnell, dass sie es manchmal nicht realisieren und dann an diesem Ort festhängen. Dann gibt es diejenigen, die sich mit dem Ort sehr verbunden fühlen, nicht loslassen wollen, und diejenigen, die beschließen, ihr Leben selbst zu beenden.
Wenn es in Häusern – und das kommt sehr oft bei ganz alten Häusern vor – spukt, hat das einen Grund. Nämlich den, dass der Mensch nun keinen Körper mehr hat und dort festhängt. Er kann nicht in unsere Welt und er kann nicht nach Hause in den Himmel, ins Licht oder wie der Ort für dich heißt. Und das ist wirklich furchtbar. Stell dir vor, du wachst auf, hast keinen Körper mehr und alles ist so wie bisher. Deine Probleme, deine Sorgen, deine Ängste, dein Schmerz, dein Leid – alles ist noch da. Du wirst verzweifeln, du wirst wütend werden, weil es einfach auch schrecklich ist.
Und das ist es, was wir an solchen Spukorten wahrnehmen. Es ist nicht Gruseliges oder Verstörendes, sondern wir nehmen einen zutiefst verzweifelten Menschen ohne Körper wahr. Er macht auf sich aufmerksam, weil er eigentlich Hilfe braucht. Und es gibt zum Glück mittlerweile jede Menge gut ausgebildete Medien, die es beherrschen, diesen verzweifelten Seelen zu helfen, nämlich nach Hause ins Licht zu führen.
Ich weiß nicht mehr, wie viele ich schon „nach Hause“ gebracht habe, aber glaube mir, es ist jedes Mal wieder berührend, denn sie erzählen mir ihre Geschichten, und die sind oft sehr traurig. Zu wissen, dass sie dann endlich Frieden finden, ist ein wunderschönes, dankbares Gefühl.
Nun möchte ich dir gern von meinem Erlebnis am Wochenende erzählen, denn es gibt auch unter denen, die sich als Medium bezeichnen, diese, die unseren Berufsstand buchstäblich benutzen, um sich selbst zu profilieren, eine Art Schaustellerei daraus machen und sehr viel Geld mit dem Leid derer verdienen, die sich nicht wehren können, und dafür sorgen, dass Menschen vor Geistern Angst haben.
Eine Verwandte kontaktierte mich und erzählte mir, dass es bei ihr auf Arbeit spukt. Sie hätten wohl schon ein paar „Parapsychologen“ damit beauftragt, dem Spuk ein Ende zu setzen. Innerhalb von Sekunden nahm ich zu dem Geist von dort Kontakt auf. Er zeigte mir seine traurige Geschichte. Er lebte im 18. Jahrhundert, war offensichtlich auch der Erbauer des Hauses und er hatte sich auf dem Dachboden erhängt, nachdem sein kleiner fünfjähriger Junge ertrunken war. Er suchte noch heute nach ihm. In seiner Realität ist keine Zeit vergangen. Er erlebte jeden Tag aufs Neue sein Drama mit seinem Kind. Und was noch viel dramatischer war: Er wusste nicht einmal, dass er gestorben ist (und das wissen sehr viele nicht, weil sie immer noch sehr lebendig sind).
Die „Parapsychologen“, die damit beauftragt wurden, diesen Geist zu entfernen, waren damit beschäftigt, Videoaufnahmen zu machen, auf denen er ganz offensichtlich um Hilfe bat und sagte, dass er nicht über die Brücke gehen solle. Ich träumte in der Nacht vor der Brücke, ich kannte den Ort. Dort, wo heute eine Steinbrücke ist, war früher eine Holzbrücke. Diese war brüchig, rutschig und nass, und der kleine Junge rutschte aus und stürzte in die Fluten. Der Mann ging nach Hause – den Rest kennst du.
Anstatt diesem verzweifelten Menschen ohne Körper sofort zu helfen, waren sie damit beschäftigt, ihre Aufzeichnungen auszuwerten. Mir stellen sich bis heute die Nackenhaare auf, wenn ich solche Geisterjäger-Sendungen im Fernsehen sehe. Ich habe danach schon oft die Seelen ins Licht geführt, die dort entdeckt wurden. Es ist unglaublich, wie man Leid zur Unterhaltung macht. Natürlich steht es mir nicht zu, zu urteilen, aber es ist dennoch sehr traurig.
Ich bat meine Verwandte, den Kontakt zu den Hausbesitzern herzustellen. Ich muss immer um Erlaubnis fragen, da manchmal auch Lernaufgaben damit verbunden sind. Da sie sich nicht meldeten und ich noch verbunden war, bekam ich eine klare Anweisung von oben ihn zu befreien und sein Leid zu beenden.
Ich begleitete den Geist ins Licht und nahm dies als Audio für die Hausbesitzer auf. Sein Sohn und seine bereits verstorbene Frau (sie lebten im 18. Jahrhundert) kamen, um ihn abzuholen. Es war sehr berührend. Am Abend als ich im Bett lag, kam er nochmal zu mir und bedankte sich bei mir, weil er endlich seinen Frieden finden konnte (Hier eine kleine Anmerkung: Ist ein Mensch ins Licht gegangen, in den Himmel, kann er jederzeit zu Besuch kommen, sofern er es möchte. Hängt er in der Zwischenwelt fest, ist das nicht möglich, da er an den Ort gebunden ist!)
Ist das nicht wundervoll? Anstatt uns zu ängstigen, sollten wir ihnen helfen. Denn jeder Geist war auch einmal ein Mensch, und solange er in der Zwischenwelt hängt, hat er auch alle menschlichen Gefühle und Emotionen. Ein Mensch, der zu Lebzeiten schon sehr stark wütend sein konnte, ist das immer noch, und das können wir wahrnehmen.
Und wenn du merkst, dass du beobachtet wirst und dir das Angst macht, kannst du auch oft schon allein um Hilfe bitten. Denn es gibt genügend himmlische Helfer, die sofort kommen und diejenigen ins Licht führen, die es allein nicht schaffen.
Für sehr harte Fälle ist es aber ratsam, sich von einem ausgebildeten Medium Hilfe zu holen. Leider verwechseln viele ihre sensitive Fähigkeit, die jeder Mensch hat, damit, ein wirkliches Medium zu sein. Denn das ist eine Berufung und keine Zirkusattraktion. Es ist eine wirklich wertvolle Arbeit, die achtsam und mit viel Empathie für den Verstorbenen ausgeübt werden sollte.
Nicht jeder kann und soll als Medium wirken. Wenn du spürst, dass du Verstorbene wahrnimmst, sie vielleicht sogar mit dir reden, dann kann es durchaus sein, dass du dazu berufen bist, mit dieser Gabe zu wirken.
Wenn du möchtest, nimm Kontakt zu mir auf. Ich helfe dir, deine Fähigkeiten zu formen und dich damit auf ein stabiles Fundament zu stellen. Denn Erdung und Bodenständigkeit sind in diesem „Job“ das Wichtigste. Ich bilde Medien, Heiler und spirituell Wirkende mit dem aus, was sie von Hause aus mitgebracht haben. Was bereits in dir angelegt wurde, ist bereit, sich zu entfalten. Ich vermittle keine Techniken und Konzepte, sondern zeige dir, was deins ist und wie du es lebst!
Bildquelle: Adobe Stock | Rahmat – generiert mit KI

