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„Gott“ zahlt mir kein Gehalt

geschrieben am: 19.01.2026
Kategorie(n): Fülle, Grenzen, Reichtum, Wert

"Gott" zahlt mir kein Gehalt

Bildquelle: Adobe Stock | jitharanat – Generiert mit KI

Ich war unglaublich lange in der spirituellen Szene unterwegs und weiß, was dort so „abläuft“.
Ein Thema, das mich seit Anbeginn meines spirituellen Wirkens begleitet, ist Geld.

In keiner anderen „Branche“ tun sich Menschen so schwer damit, einen Ausgleich für das zu nehmen, was sie anbieten.
Da werden Dinge auf Spendenbasis gemacht: Gib, was es dir wert ist.
Was dem einen wertvoll erscheint, ist es dem anderen aber nicht unbedingt. Letztlich tun viele das, weil es ihnen schwerfällt, einen klaren Preis zu benennen. Oder weil sie glauben, dass das, was sie tun, göttlich ist. Er (Gott, der Schöpfer …) wird es schon ausgleichen.

Oder es wird mit anderen Dingen ausgeglichen: Du machst etwas für mich, dann mache ich etwas für dich.
Das funktioniert immer nur so lange, wie das, was der andere gibt, auch gebraucht wird. Verrückt wird es dann, wenn der andere einen anderen Wert für seine Leistung bestimmt hat und der Ausgleich gar nicht wirklich passt. Das wird dann eben so hingenommen – und lange Zeit merkt niemand, dass es eigentlich nicht stimmig ist.

Dann gibt es noch das Wort „Energieausgleich“. Es nimmt dem „schlechten“ Geld den Schrecken. Ich sage nicht, dass jeder das so sieht, aber leider ist das die Norm in der Welt der Heiler, Energetiker, Medien, Berater und spirituellen Coaches.

Verstehe mich nicht falsch, ich habe das alles selbst gemacht. Genau deshalb kenne ich die Gefahren. Und das ist eben nicht die Fülle, die man sich von Herzen ersehnt, sondern ein massiver Mangelzustand.

Es gibt tatsächlich Menschen, die der Meinung sind, dass man für eine „göttliche“ Tätigkeit kein Geld nehmen dürfe. Das ist fatal. Wenn du so glaubst, dann lass mich dir eine andere Sichtweise zeigen.

Ich bin diesem Glauben auch aufgesessen. Als Engel diene ich der Schöpfung – und das tue ich. Aber ich bin hier, in der Materie, im System. Ich muss Miete bezahlen oder mein Eigentum unterhalten, ich brauche Kleidung, einen fahrbaren Untersatz und habe ein Kind zu versorgen. Darum muss ich mich selbst kümmern, denn „Gott“ überweist mir nicht jeden Monat 3.000 Euro auf mein Konto.

Ich mache das, wofür ich hergekommen bin. Und ich empfinde mein Wirken nicht als Arbeit, sondern als mein Leben, meine Bestimmung. Ich liebe es, Menschen in ihre Kraft zu bringen, sie zu unterstützen und liebevoll zu korrigieren. Als Cosmic Mentor ist das meine gelebte Bestimmung.

Das ist mein Job – und der darf bezahlt werden. Denn sonst habe ich keine Einkünfte.

Als ich merkte, dass wieder einmal kein Geld kam, ich aber sehr viel gab, fragte ich den Schöpfer, warum das so ist. Ich ging hart mit ihm ins Gericht.

Seine Antwort war erleuchtend: Alle Lebewesen sind gleich wert. Niemand ist besser oder schlechter. Der Schöpfer liebt alle gleich – und behandelt alle gleich.
Um meine Finanzen muss ich mich selbst kümmern. Er bezahlt nicht meine Rechnungen – und deine auch nicht.

Wenn du glaubst, ein göttlicher Diener zu sein und immer mehr gibst, als du verlangst, wirst du zwangsläufig im Mangel landen – oder dort bleiben.

Wert hat nichts mit Tun, Haben oder Können zu tun. Diese Sichtweise verzerrt dein Wirken massiv.

Was kannst du also tun?

Geld ist nicht schlecht. Es ist Energie – wie alles. Beginne, es zu lieben.
Notiere deine Gedanken über Geld. Das sind deine Glaubenssätze. Transformiere sie.

Höre auf, „Energieausgleich“ zu sagen. Geld ist Geld. Punkt.

Arbeite nicht auf Spendenbasis. Frage dich ehrlich, ob das, was unterm Strich bleibt, wirklich stimmig ist.

Mache keine Tauschgeschäfte. Das Gleichgewicht kippt früher oder später.

Löse den Glauben, dass du für Gott arbeitest und deshalb kein oder zu wenig Geld nehmen darfst. Das ist eine verzerrte Sicht.

Befreie deinen Selbstwert. Er ist nicht abhängig von Tun, Haben, Können oder Aussehen.

Jedes Lebewesen ist gleich wertig – Engel oder Mensch, Arkturianer oder Sirianer, Frau oder Mann, Kind oder Senior. Deine Einzigartigkeit macht dich wertvoll.

Kommuniziere klar deinen Preis. Die Menschen, die dich wertschätzen, werden ihn bezahlen.

Zieh dich in deine Innenwelt zurück, finde den für dich stimmigen Betrag, stehe dazu – und lasse nicht mit dir verhandeln.

Definiere deine Leistung klar und kommuniziere, was sie kostet und was enthalten ist.
Was für alle Branchen gilt, gilt auch für die spirituelle.

Kein Wischiwaschi mehr – sondern Klarheit. Das ist ein entscheidender Schritt in die Fülle.

Hast du Schwierigkeiten damit, deinen Preis und deine Leistung zu kommunizieren? Ich unterstütze dich gern dabei.

Noch eine letzte Bemerkung:
Wenn für dich Spendenbasis oder „Energieausgleich“ vollkommen stimmig sind, dann ignoriere diesen Text.
Spürst du jedoch ein inneres Rucken und das Gefühl, dass etwas daran wahr sein könnte, dann beginne, deine bisherige Handlungsweise zu hinterfragen.

In Liebe
Eloha Lhèana 💫